Woran du erkennst, ob du dir zuviele Sorgen machst

Sorgen und Grübeln sind eine ernstzunehmende Form von Stress, den jede(r) von Zeit zu Zeit gelegentlich erlebt. Es kann uns dazu motivieren, aktiv zu werden- haben also durchaus ihre positive Berechtigung. Oder Sie können zu Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Antriebslosigkeit führen. Bei jedem von uns ist die Belastungsgrenze für Stress und Sorgen individuell verschieden und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

 

Die einzige Person, die sagen kann, ob und wann du dir zuviele Gedanken und Sorgen machst, bist du selbst. Achte deshalb zunächst auf deine Gedanken. Jedes Gefühl war vorerst ein Gedanke. Unsere innere Stimme spricht täglich über 30.000 Sätze (!) zu uns. Tagtäglich denken wir ca. 50.000 bis 80.000 Gedanken, die unser Wohlbefinden und nachhaltig unserer Erleben und damit Leben prägen. Meist handeln und denken wir unbewusst, oft in überholten, destruktiven Mustern und wundern uns über dementsprechende Lebensumstände. Geprägt von unseren unterbewussten Glaubenssätzen, inneren Antreibern, Werten, erlernten Verhaltensmustern und Kindheitserfahrungen reagieren wir auf unsere Umwelt. Quasi unser "Denkinstrument" entscheidet maßgeblich über unser Wohlbefinden. Achte deshalb mehrmals am Tag auf deine Gefühle, indem du in dich hinein hörst. Wie fühlst du dich hierbei? Glücklich und zufrieden oder ängstlich und gestresst? Wenn deine Gefühle eher zu letzterem tendieren, machst du dir eventuell zuviele Gedanken. Wenn das der Fall ist, kann es sinnvoll sein, eine bevorzugte Entspannungstechnik anzuwenden. Meditation, Massage, Sport, Bewegung, Lesen- egal was- Hauptsache es dient dem Stressabbau und Sorgen loszuwerden, damit du dich positiveren Gedanken, Emotionen und Erfahrungen hinwenden kannst. Manchmal kann dies auch die Inanspruchnahme von therapeutischen Gesprächen sein.

 

Neueste Forschungen im Bereich der Epigenetik untersuchen bereits den Zusammenhang zwischen unserer komplexen Gedankenwelt und dem ein- und ausschalten von (Krankheits-)Genen.

Es lohnt sich also, uns mit unseren Denk- und Verhaltensmustern und deren Auswirkungen zu befassen, "Psychohygiene" zu betreiben um mehr Kraft, Lebensfreude und Motivation sowie einem gesunden Wohlbefinden zu gelange. Um unser Leben im Einklang mit unserem Umfeld eigentverantwortlich so zu gestalten, wie wir es wirklich wollen. Ein Leben zu leben, das uns erfüllt.

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