Ständig unter Strom

Stress vs. Entspannung

Viele Menschen sind im Dauerstress heutzutage: Es gibt hohe Anforderungen im Beruf, in der Schule, Ausbildung, dem Studium oder den “Spagat” von Müttern und Vätern zwischen beruflichen Verpflichtungen und den Bedürfnissen der  Kinder und des Partners.

Eu-Stress?!

Stress als solcher ist noch gar nicht das Problem, sondern wie dieser empfunden wird. Wer “Eu-Stress”, den sogenannte guten Stress erlebt, ist eher positiv angeregt. Das kann z.B. das Lampenfieber eines Bühnendarstellers sein oder die Aufregung vor einem Wettbewerb, oder generell anregende Aufgaben.
“Dis-Stress” dagegen, als der als negativ empfundene Stress, kann auf Dauer zu (ständiger) innerer Anspannung, psychosomatischen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Hier ist ein Ausgleich, eine gute Work-Life-Balance erforderlich.

 

So manch einer erlebt aber auch seine Freizeit als stressig oder kann auf Dauer nicht richtig “abschalten”, z.B. wegen zuvieler oder eher schädlicher Freizeitaktivitäten bis hin zu zuviel “social networking” – aus Angst, man könnte etwas verpassen. In der Jugendsprache bezeichnet der Begriff “Smombie” neuerdings beispielsweise Menschen, die von ihrer Umwelt nichts mehr mitbekommen, weil sie apathisch wie Zombies ständig auf ihr Smartphone starren.

 

Manche Menschen greifen dann regelmäßig am Feierabend oder am Wochenende zum Alkohol oder rauchen, um ihre Nerven zu beruhigen. Dieses Verhalten oder auch anderes Suchtverhalten (z.B. Kaufsucht, Internetsucht, Ess-Sucht) mag zwar kurzfristig und oberflächlich “helfen”, führt langfristig aber in der Regel zu gesundheitlichen oder sogar sozialen Problemen.

 


Nachhaltigere, ganzheitliche Methoden zur Entspannung

„Und warum soll ich einen Gruppenkurs besuchen?“

In der Ruhe liegt die Kraft
Mittlerweile belegen wissenschaftliche Studien, z.B. aus der Hirnforschung, dass regelmäßig angewandte Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation nachhaltige positive Wirkung haben auf Psyche und Körper. So können z.B. psychosomatische Beschwerden in vielen Fällen auf  ganzheitliche Weise gelindert werden, aber auch der Geist profitiert. Mehr Gelassenheit, Kreativität, inneres Gleichgewicht kehren ein.

Entspannung durch Bewegung
Manche Menschen können übrigens besser “abschalten”, wenn sie in Bewegung sind, also durch sportliche Aktivitäten. Beispiele hierfür sind Geh-Meditationen, Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Team-Sportarten, Tanzen, Fitness, Schwimmen, Fahrradfahren oder ähnliches.

Wie können Sie sich entspannen?
Wenn Sie herausfinden möchte, welche Form der Entspannung für Sie die angemessene ist, fragen Sie sich einmal, wie erleben Sie Stille? Können Sie eine Weile still sitzen oder liegen, ohne unruhig zu werden? Können Sie sich gut etwas im Geiste vorstellen? Dann ist Autogenes Training wahrscheinlich sehr gut für Sie geeignet.

Wenn Sie ein eher unruhiger Mensch sind, ist die

 aktivere Progressive Muskelentspannung nach Jacobson für Sie besser anwendbar.

Beziehungsweise was empfinden Sie, wenn Sie sich intensiv sportlich betätigt haben? Vielleicht können Sie nicht lange still sitzen oder liegen, fühlen sich aber nach Sport so richtig wohlig-entspannt und haben das Gefühl, dass dabei auch Ihr Geist zur Ruhe gekommen ist. Dann ist vermutlich in Entspannungsverfahren in Bewegung für Sie besser geeignet, z.B. Yoga, Qi Gong oder Tai Chi.
Probieren Sie es einfach einmal aus.

 

Stellen Sie sich diese Frage auch?
Angesichts der vielen Angebote zur Entspannung (Traumreisen-CDs, Youtube-Videos, Bücher mit Anleitungen, oft mit beigefügter CD) denken Sie vielleicht, es ist doch
viel einfacher und günstiger, einfach mithife dieser Medien zuhause zu entspannen.
Natürlich ist das möglich und für viele ausreichend
Der Besuch eines Kurses bietet allerdings noch weitere Vorteile:

 

  • Sie können mich, die Kursleiterin, bei Schwierigkeiten mit den Übungen fragen. Gemeinsam finden wir dann Lösungsmöglichkeiten.
  • Durch die vorgegebene Zeit und den für die Entspannung vorbereiteten Ort nehmen Sie sich dann auch wirklich die Zeit für sich. Sie schaffen es so eher, den eigenen „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Zuhause gibt es oft zu viele Ablenkungen; das Telefon klingelt, die Hausarbeit ruft, Papierkram will erledigt werden, die Kinder verlangen Ihre Aufmerksamkeit oder ähnliches.

Sie lernen andere Menschen kennen, die vielleicht aus ähnlichen Gründen wie Sie selbst mehr für sich tun möchten, um besser gegen Stress gewappnet zu sein.
In regelmäßigen Feedback-Runden können Sie sich mit mir und den anderen KursteilnehmerInnen austauschen über Ihre Erlebnisse mit den Übungen, wie sie diese wahrgenommen haben, was gut geklappt und was (noch) nicht. Durch diesen Austausch können Sie auch von den anderen TeilnehmerInnen noch etwas lernen.


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