Die Mücke und der Elefant

Eine der schlimmsten Eigenarten von Stress und Sorgen ist,

dass sie oft vollkommen aus dem Ruder laufen und unser Leben dominieren.

Das Wälzen schwerer Gedanken kann lähmend sein – es hindert Sie daran, selbst wirklich
glückliche Momente zu genießen. Wer sich nicht von seinen Sorgen auffressen lassen will, tut gut daran, beizeiten zu lernen, seine Probleme nicht größer zu machen als sie sind, und nicht aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen.

 

Wenn Sie sich Sorgen als eine Art von Stress vorstellen, sehen Sie auch, welche negativen
Auswirkungen sie auf Ihr Leben haben können.
Die Sorge darüber, wie man seine Familie ernährt oder wie das nächste Schulzeugnis
ausfällt, mag motivieren, verursacht aber auch zusätzlichen Stress. Gewöhnen Sie sich an,
sich nicht über alles Sorgen zu machen. Betrachten Sie die Dinge stattdessen als etwas, das Sie in Ihrem Leben haben oder eben nicht haben wollen. Konzentrieren Sie sich auf die Lösung und den Erfolg, der mit der Lösung einhergeht.


Der zweite Schritt auf diesem Weg besteht darin, herauszufinden, worauf Sie tatsächlich
Einfluss nehmen können. Ganz gleich, wie groß oder klein eine bestimmte Sorge ist – wenn
Sie die Situation wirklich nicht beeinflussen können, lassen Sie diese spezielle Sorge einfach los. Wenn Sie sich beispielsweise Sorgen über eine Besprechung mit Ihrem Chef am nächsten Tag machen, aber schon alles getan haben, um sich optimal darauf vorzube-reiten, dann hilft es Ihnen nicht weiter, sich deswegen verrückt zu machen. Die Sorge stresst Sie nur zusätzlich. Auch hier kommt es Ihrer Gesundheit zugute, wenn Sie sich stattdessen auf die Lösung konzentrieren. In solchen Momenten müssen Sie einen anderen Fokus finden. Anstatt sich den Kopf über die Besprechung zu zerbrechen, konzentrieren Sie sich darauf, einen schönen Abend im Kreise Ihrer Familie zu verbringen. Achten Sie auf das Gefühl der Freude, das die Liebe Ihrer Familien Ihnen schenkt und bewahren Sie sich dieses Gefühl. Schon bald werden Sie so auf das Sie umgebende Glück konzentriert sein, dass Sie die Sorgen über die Besprechung völlig vergessen.
Oder noch besser: Wenn Sie trotzdem an die Besprechung denken, sind Sie auf positive
Aspekte konzentriert, sodass die Sorgen gar nicht mehr so sehr ins Gewicht fallen. Und wenn im Laufe des Tages neue Sorgen am Horizont auftauchen, fragen Sie sich stets:
„Kann ich diese Situation irgendwie ändern?“ Wenn die Antwort „nein“ lautet, können Sie
die jeweilige Sorge getrost sich selbst überlassen. Irgendwann wird dieser Vorgang Ihnen
so in Fleisch und Blut übergehen, dass die Sorgen an Ihnen vorübergezogen sind, noch
bevor Sie merken, dass Sie sich überhaupt damit befasst haben.


Sorgen aller Größenordnungen bemächtigen sich unser gerne abends vor dem Einschlafen.
Je länger wir uns auf diese Sorgen konzentrieren, desto gigantischer erscheinen sie uns,
und desto schwieriger wird das Einschlafen. In diesem Fall ist es wieder einmal an der
Zeit, den Fokus zu wechseln. Durchbrechen Sie das negative Gedankenmuster, indem Sie
es als solches erkennen. Gestehen Sie sichein, dass Sie besorgt sind, aber seien Sie sich auch darüber im Klaren, dass Sie in dieser Sache im Moment nichts unternehmen können. Richten Sie Ihre Gedanken dann bewusst auf etwas Angenehmes, z. B. eine schöne Erinnerung oder ein anstehendes Ereignis, auf das Sie sich freuen.


Das Leben wird nie frei von Stress und Sorgen sein. Das ist ganz normal. Aber je besser Sie Ihre Probleme einordnen können, desto mehr wird Ihre Lebensqualität steigen.
Ein paar Sorgen wird es allerdings immer geben, weshalb es sich auch lohnt, sich mit
Techniken zum Stressabbau zu befassen. In den ruhigeren Phasen Ihres Lebens müssen
Sie diese vielleicht nur ein- oder zweimal pro Woche anwenden. Aber sich Atemübungen,
Yoga, Meditation, Sport, Musiktherapie (oder welche Übungen Sie auch immer zum
Stressabbau verwenden) zur Gewohnheit zu machen, zahlt sich in stressigen Zeiten aus.
Wer seine Sorgen nicht unnötig aufbläht, wird auch nicht von Stress und negativen
Gedanken überwältigt. Je weniger Sie die Mücke zum Elefanten machen, umso mehr
Raum schaffen Sie in Ihrem Leben für Freude und Glück. 

(Quelle: Art of growing young)

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Kommentare: 7
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