Weihnachtsstress?

Wie wäre es ohne Stress in der Vorweihnachtszeit?

Stresst du noch oder genießt du schon?

Gibt es eine stressfreie Zeit vor Weihnachten oder gehört Stress nicht einfach irgendwie dazu? Darf es nicht auch vor der besinn- lichen Zeit mal hektisch und stressig zu gehen, damit man die Weihnachtsfeiertage im Kreise der (ach so) lieben Verwandtschaft und Familie so richtig genießen kann und "darf"? Damit wir uns das quasi "verdient" haben?

Ist das nicht der Preis fürs Weihnachtsfest?


Warum nur

gibt es nur jedes Jahr aufs neue immer wieder das gleiche Hamsterrad der Weihnacht?  Warum nur wieder diese Hektik und der Stress, diese Verpflich- tungen, Backmarathons,  Geschenkewahnsinn und der Jahresendwahnsinn in der Firma? Warum nur diese ständige Erkältungen und Infekte, diese Mattigkeit und Müdigkeit und dann auch noch der Streit mit dem Partner?

diese Ansprüche

Unsere eigenen (überhöhten) Ansprüche nach Harmonie, nichts zu verpassen, nach Perfektion, alles zu managen, nach dem Gefühl, alles aber wirklich alles super im Griff zu haben, zwingen uns in eigene Fallen und Fesseln des Alltags. Und wieder nehmen wir uns Jahr für Jahr vor, es diesem Mal ruhiger angehen zu lassen. Alles besser zu planen, uns nicht stressen zu lassen.

behalten?

Unsere inneren Antreiber und Glaubenssätze halten uns in Mustern fest, die uns nicht gut tun, eventuell auf Dauer sogar schädigen. Eine gereizte Stimmung über Tage,Launenhaftigkeit, Kopfschmerzen, Einschlaf- probleme, das Gefühl abends oder am Wochenende nicht abschalten zu können, wiederholte Infekte sind deutliche körperliche Anzeichen für Dauerstress. 


Dass mit den Folgen des Dauerstress und der chronischen biologischen Stressreaktion in unserem körperlichen Inneren durch eine Daueraktivierung des Sympathikus (zuständig für die Regulierung der Stressreaktion) eine Schwächung des Immunsystems einhergeht, ist unbestritten. Dass eine Übersäuerung des Körpers durch Stresshormonausschüttung, durch täglichen (auch versteckten) Zucker- und Fleischkonsum sowie éine stressbedingte flache uneffektive Brustatmung folgt und uns müde macht und erschöpft, braucht nicht mehr bewiesen zu werden.

Was also tun?

Abschied vom Chaos

Viele von uns wünschen sich mehr Zeit. Doch jeder unserer Tage hat nun mal gleich viele Stunden, Minuten und Sekunden. Auch meiner und deiner. Daran läßt sich nichts rütteln. Für mehr Lebenslust statt Lebensfrust ist es entscheidener, WIE ich mit meiner Zeit umgehe. Diesen besseren Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit kann man lernen. Im sogenannten "Zeitmanagement" geht es jedoch eigentlich nicht um das Management der Zeit, sondern eher der Tätigkeiten, die wir im beruflichen und freizeitlichen Bereich erledigen wollen oder müssen. Auch in dieser Betrachtungsweise kann bereits dein erster entscheidener Schlüssel liegen. Mehr Ordnung, das Trennen und Unterscheiden von Wichtigem und Unwichtigem kann unsere Lebensqualität bereits deutlich steigern.

Sich seiner Stressoren bewusst werden

Was dein einen stresst, stört den Anderen noch lange nicht. Stress ist ein Dilemma unserer modernen Lebensverhältnisse und unserer Gesellschaft. Dass das Stressempfinden jedoch individuell sehr unterschiedlich sein kann, ist dabei nicht verwunderlich. Mein Lieblingsbeispiel ist die "Schwiegermutter"- des einen Freud, des anderen Leid. Ob nun eine Tatsache, Ereignis oder Umstand es "stressig" empfunden wird, hängt immer von unseren sogenannten Copingstrategien ab, also Art der Bewältigung. Dass sich diese erlernen, erweitern, optimieren lassen, klingt erleichtern. Zahlreiche Methoden, Coaches, Kurse, Therapeuten und und und bieten fachkundige Unterstützungsmöglichkeiten. Sich die einzelnen Stressoren und ihre mentalen und körperlichen Auswirkungen erst einmal bewusst zu machen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Vitalität und Lebensfreude

stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. Oder nicht? Um Vitalität und Lebensfreude zu erhalten oder zurück zu gewinnen, ist es elementar, unseren Körper optimal von innen heraus zu versorgen. Wenn nur wenn der Motor genug guten Treibstoff hat, kann er optimal laufen. Klingt logisch oder? Wenn du dauerhaft mit 180 km/h auf der Überholspur fährst, musst du ständig nachtanken. Niemand würde beim Auto auf die Idee kommen, Fusel zu tanken. Wie reagierst du, wenn die Öllampe deines Wagens plötzlich aufleuchtet? Vielleicht fährst du direkt in die Werkstatt oder an die Tankstelle um schnell den Ölstand kontrollieren zu lassen und gutes Öl nachzuschenken. Und bitte nicht das billigste. Bei unserem Auto reagieren wir direkt und unverzüglich, wenn etwas nicht stimmt. Bei unserem Körper überhören wir gern mal die Warnsignale oder nehmen sie gar nicht (mehr) wahr. 

Doch mehr dazu und zu einer optimalen Versorgung (nicht nur in stressigen Zeiten) in unserem nächsten Blog.

Achtsam werden - achtsam bleiben

Mit mehr Achtsamkeit im Alltag für sich selbst, seine Bedürfnisse und die seiner Mitmenschen kommen wir zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit. Ge-Lassen-Heit. Darin steckt die Fähigkeit "etwas lassen zu können". Etwas loszulassen, was man nicht ändern kann, statt gedanklich daran festzuhängen und zu  festzuklammern. Etwas gut sein lassen. Etwas stehenzulassen, statt dem Perfektionsdruck die Bühne zu bieten. Jemanden anderen sein zu lassen, wie er ist. Akzeptanz dessen , was ist. Auch Selbstakzeptanz. Etwas weglassen, um sich zu befreien und entspannter mit der Zeit und den Dingen umzugehen. Brauche ich wirklich alles? Wie wäre es ohne...? Befreiter und entspannter? Die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln, seelische und körperliche Vorgänge ins Gleichgewicht bringen, geht Stück für Stück. Dazu gehören das Weiten der eigenen Perspektiven, der Abbau von körperlichen und mentalen Anspannungen und das Friedenschließen mit sich und der Welt.

Wie man das all das Üben kann, verraten wir dir gern.

Hab einen schönen Tag und eine entspannte vorweihnachtliche Zeit.

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